Vilnius

Unsere Reise

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Die Tage vorher waren stressig und so waren wir froh, endlich einmal einige Tage ausspannen zu können. Zusammen mit unseren Freunden Bernd und Gudrun machten wir uns auf, die Stadt Vilnius in Litauen zu erkunden. Nach nur 1,5 Flugstunden gelangten wir in die uns noch unbekannte baltische Hauptstadt.

Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten, machten wir noch einen kurzen Bummel durch die Altstadt und kosteten die regionale, vorzüglich schmeckende Gerstensaftkaltschale in einem in den Katakomben gelegenem Lokal, in dem auch diverse Biere aus anderen Ländern angeboten wurden.

Im weiteren Verlauf unseres fünf-tägigen Aufenthaltes flitzte Susanne einige Male völlig überraschend über die Straßen, weil sie einige kleine Bücherkästen entdeckt hatte, die unscheinbar an Häuserwänden aufgehängt worden waren, und deren Inhalt allerdings meist ziemlich überschaubar war.

Obwohl Litauisch eine uns fremde Sprache war, gelang die Verständigung ausnehmend gut, weil unsere Gastgeberinnen fließend Englisch sprachen, und auch viele Bewohner dieser quirligen, jungen Stadt beherrschten diese Sprache.

Unser Unterkunft "Urbis B&B", eine zentral in der Altstadt gelegene Unterkunft, war modern eingerichtet, bot ein reichhaltiges Frühstücksbuffett und diente als idealer Ausgangspunkt für unsere Besichtigungstouren durch die Stadt. Wir hatten uns für die sog. hop-on, hop-off-Variante entschieden. Mit einem Zwei-Tageticket fuhren wir verschiedene sehenswerte Orte an, stiegen hier und da aus, um die Gegend zu erkunden oder ein Gebäude zu besichtigen und fuhren mit einem späteren Bus zu weiteren Sehenwürdigkeiten dieser Stadt im Norden Europas.

 

Auf Entdeckungstour

DSCN5800Spät vormittags kletterten wir am Rathaus in den kleinen Bus, der verschiedenste interessante Orte der Stadt ansteuerte und waren erstaunt von den vielen restaurierten Gebäuden, den schönen Kirchen, weitläufigen Anlagen um den Herrscherpalast herum und entlang des Flusses Neris. Auf der anderen Seite gab es jedoch Orte, die noch viel Potential besaßen ...

Ein Muss war die Besichtigung der St. Peter-und-Paul-Kirche, die ein wenig oberhalb der Stadt gelegen war. Sowohl von außen, als auch das Interieur hatte eine besondere Wirkung auf uns.

Der Stadtteil Uzubis, das Künstlerviertel und schelmenhaft als Freie Republik tituliert,  beheimatete verschiedenste Galerien und Künstlerateliers, die wir während unseres Besuchs jedoch wenig wahrnahmen. Stattdessen überwog der Eindruck, dass es bautechnisch hier noch viel Luft nach oben gab.

Wir erkundeten die Hinterhöfe der im Stadtzentrum gelegenen Universität, die auch einen Raum mit eigenwilligen Fresken aus den den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts beherbergte.

 

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