Epilog

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Sonntag, 1. Juli, 2018

Nach einer geruhsamen Nacht öffnete ich die Glupscher und blinzelte durch das das in die gleißende Sonne, und erfreute mich an den tollen Blick auf die Fjordlandschaft in Sogndal. Die Beine schmerzten nicht sonderlich – ein gutes Zeichen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Jugendherberge war es Zeit abzufahren.
Ich lud meine Klamotten in Willis Auto und entlang unserer ursprünglichen Jotunheimenrundt-Strecke auf der Landstraße 55 fuhren wir auf den 1400m hohen Sognefjell, wo uns eine traumhafte Landschaft erwartete. Ein Außenspiegel für Willis Wohnwagen musste dran glauben: “Scheiß, die Flachlandtiroler mit ihren Wohnmobilen”, sprach Willi, rannte die Straße zurück, kratzte den Spiegel von der Straße, reparierte diesen mit Klebeband beim nächsten Kaffeestopp und dann konnte er wieder ans Auto montiert werden.
Weiter über Berg und Tal kamen wir schließlich in Otta an. Willi stellte seine Pommesbude auf und ich bezog eine einfache Hütte auf dem Campingplatz.
Wir aßen Willis selbstgemachte Rømmegrøt, von Spöttern auch Trollrotz genannt, und dann wurde mein Rennrad reisetauglich in eingepackt. Schließlich ließen wir den Abend bei einigen Gläser Rotwein ausklingen, wobei wir noch einmal über unser Rennradevent sprachen. Je später es wurde, desto mehr kreisten die Themen um das Leben im allgemeinen und speziellen ...

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