Malle 2018 - Fazit

20180323 122506Acht Etappen, Kilometer: 898, Höhenmeter: 9557

Ballermann: gute Infrastruktur, schöne Promenade am Meer, in der Vorsaison nicht überlaufen.

Wetter: Regen, Sturm, kühle Temperaturen, Sonne und warm, wenig Wind. Von Allem etwas.

Diana Fahrradverleih: nette Guides, gutes Material, guter Service, leider keine Unterstützung bei meinen Charity Rides im Velodrom von Sineu

Hotel Oleander:
Essen gut, vielseitig, auch vegetarisch und immer frisch zubereiteter Fisch oder Fleisch
Zimmer: hell und hellhörig, ab zweite Etage keine Ruhestörung durch Lärm aus Erdgeschoss
W-Lan: mangelhaft, in der Lobby kostenfrei, jedoch häufig kein Empfang, ansonsten 10 Euro/ Woche/ Gerät. Die Zeiten von Zusatzkosten für drahtlosen Internetempfang sollten vorbei sein.
Service: mangelhaft; Safe kostet extra, Dies+Das kosten extra, besonders ärgerlich: Stromausfall am Abend im Zimmer. Keine Bereitstellung von Taschenlampe oder ähnlichem Gerät durch Hotel.

Café Ciro: nettes Lokal, unschlagbarer Bierpreis und wie immer quirliger Rennradfahrertreffpunkt

Das Café Ciro

DSCN7140… eine Institution. Hier treffen sich die Rennradfahrer aller Nationalitäten, um sich von den Ausfahrten bei der einen oder anderen Gerstensaftkaltschale zu erholen. Nachmittags, bei Sonnenschein, ist der Laden gerammelt voll, und ich freue mich immer auf einen fröhlichen Ausklang beim „Russen, wie die Lokalität auch genannt wird, weil der Besitzer, ein Italiener, eben wie ein Russe aussieht. Unterstützt wird er von seinen beiden Söhnen und der Mama (der eigentlichen Chefin).

Die ausgefallene Osterprozession

DSCN7094Highlight dieses Urlaubs sollte neben den tollen Radausfahrten die spektakuläre Karfreitagsprozession in Alcudia werden, die Susanne und ich uns auf keinen Fall entgehen lassen wollten.
Mit dem Mietwagen düsten wir am frühen Abend gen Norden, bummelten durch die schöne Altstadt von Alcudia und ergatterten einen schönen Fensterplatz in einem Restaurant, von wo aus man einen guten Blick auf den faszinierenden Umzug hätte haben können. Leider verschlechterte sich das Wetter von Minute zu Minute: es wurde kälter, stürmischer und zunehmend regnerischer. Dann teilte man uns mit, dass die traditionelle Veranstaltung abgesagt worden sei. Dumm gelaufen! Immerhin erhaschten wir vor einer Kirche noch einen kurzen Blick auf eine imposante Prozessionsfigur.

8. Etappe – klösterliche Etappe mit Edelhelfer

DSCN707987 Kilometer, 974 Höhenmeter, Arenal – Kloster Cura – Sencelles
Guide Lothar hatte zum österlichen Ha-La-Li geblasen. Hinauf zu vier Klöstern sollte die Osterausfahrt führen- ich beließ es bei einem Gotteshaus. Die schwierige Süd-Ost-Strecke führte steil bergauf und mündete schließlich in der von Randa kommenden Piste. Oben beim Kloster konnte man den tollen Blick über die Insel genießen, allerdings wehte ein kalter Wind und mit einem weiteren Mitfahrer schlossen wir uns dem zweiten Tourguide Dirk, alias Edelhelfer, an und fuhren durch die blühende Landschaft im Inselinneren nach Algaida, dann weiter nach Sencelles und beendeten den Radtag natürlich im Café Ciro. Damit waren auch meine Radetappen für diesen Malleaufenthalt vorüber.

7. Etappe – erneut nach Sineu ins Velodrom und vorbei an blühende Gärten

IMG 7750115 Kilometer, 806 Höhenmeter, Arenal – Sineu – Santa Maria

Eine kleine Truppe von „Diana“ fuhr mit mir nach Sineu, wo ich, gepackt vom Spendeneifer, 30 Minuten auf dem Velodrom Runden für "Saat der Hoffnung" erradelte. Leider verpassten wir Rot-Gold-Fahrer uns dort, und so machte sich unsere kleine Truppe in einem langen Bogen, vorbei an wunderschön blühenden Gärten, auf in Richtung Santa Maria und dann zurück zum Start.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok