Tagestouren

400km in Richtung Schleswig-Holstein

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Text und Fotos: Axel Vette + Willi Scheideler

Ursprünglisch wollten Willi und ich am Emsland-Brevet – 400km teilnehmen. Allerdings wüteten auf der Strecke heftige Gewitter in NRW und Niedersachsen. Also wählten wir Schleswig-Holstein, für das die Vorhersage deutlich beseres Wetter angekündigt hatte- eine richtige Entscheidung! Willi arbeitete kurzfristig eine flache Strecke aus und fertig war die Tour.
Erst noch einmal Kalorien tanken – Spaghetti mit selbstgemachter Bolognese und dann ging es los Richtung Elbe. Um 22:30 Uhr haben wir die Faehre nach Glueckstadt genommen und sind ueber den Nord-Ostseekanal in Brunsbuettel (Nachtfähre) weiter nach Heide gefahren, wo wir in einer Nachttanke ein Nickerchen machen wollten. Ich habe kein Auge zugemacht. Willi dagegen hat es auf bummelig 30' gebracht. Im Morgengrauen ging es nach Rendsburg, Fruehstueck bei strahlender Sonne vor einem Baecker in der Innenstadt. Wir unterquerten den Kanal per Rolltreppe – welch’ ein Luxus!

Anschliessend hielten wir uns auf kleinen Wegen parallel zum Kanal und peilten Glueckstadt an, besuchten jedoch noch vorher Freunde von mir in Beidenfleth, wo wir lecker bewirtet wurden. Bisher war die Sonne unser ständiger Begleiter gewesen. Je näher wir jedoch der Elbe kamen, desto bewölkter wurde es. Nach der Elbquerung konnte man erkennen, dass es heftig geregnet hatte. Jedoch sausten wir bei trockenem Wetter gen Bremen. Dann erwischte es uns doch noch: ab Fischerhude sorgte leichter Nieselregen für Ungemach. Doch so kurz vorm Ziel konnte das unsere Laune nicht richtig vermiesen! Schliesslich ereichten wir nach 428 km Bremen um 20:30 Uhr.
Jotunheimerundt – wir sind gewappnet!!!!!!!!!!!!!!!

RTF - Durch das Vörder Land

DSCN7243Carsten und ich starteten mit dem Rad in Bremen und radelten durch den kühlen, sonnigen Morgen zum Start in Bremervörde, wo wir noch andere Rot-Gold Fahrer trafen. Um 10 Uhr schickte uns ein echter Startschuss auf die Strecke.

Später fuhren wir eine ganze Weile gemeinsam mit Steffis Mädelstruppe durch die Landschaft südlich von Bremervörde.
Schließlich begab ich mich als Einziger aus der Truppe auf die lange Runde, die mit 155 Kilometern ausgeschildert war und erreichte (wieder einmal) als letzter Teilnehmer der Veranstaltung das Ziel.

Nach den Formalitäten und einer knackigen Bratwurst machte ich mich auf zum Bahnhof Osterholz Scharmbeck, und unterwegs hörte ich mit Knopf im Ohr, wie der HSV den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga verpasste … Insgesamt standen 230 Kilometer auf dem Tacho, und ziemlich müde schlich in den Zug nach Bremen.

Roter Fuchs 2018

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Erst hatte ich kein Glück, und dann kam noch Pech dazu.

Die Wettervorhersage für den Tag waren äußerst bescheiden. Das sollte sich leider bestätigen.
Kurzfristig hatte ich mit meinem Vereinskameraden Martin verabredet, die bergige RTF “Roter Fuchs”, nahe Hildesheim, zusammen zu fahren. Das sollte sich relativieren.
Der Track auf meinem Fahrrdnavi würde mir den richtigen Weg zeigen. Das sollte sich nicht bestätigen.
Schon vor Beginn blies ein heftiger Wind mit bis zu Windstärke sechs Beaufort aus südlicher Richtung. Dunkle Regenwolken bedeckten den Himmel und unangenehme Regenschauer prasselten auf die Rennradkleidung. Nach dem Start führte die Strecke bergauf, der Wind blies mir direkt ins Gesicht und der Puls stieg unvermittelt in den roten Bereich.

Mini Brevet mit dem RSC Kattenberg am 28. April, 2018

DSCN7155Schon früh morgens verstaute ich mein Rennrad in mein ananasfarbenes Auto, fuhr gen Norden, durch die große, böse Stadt an der Elbe und weiter zum Start nach Kaltenkirchen, wo ich erst kurz vor dem Start um acht Uhr eintrudelte.
Es hatten sich auch Volker und Robert von Rot-Gold eingefunden, doch sie hatten sich für die lange Strecke eingetragen, während ich auf den 155 Kilometer langen Rundkurs ging.
Glücklicherweise bildete sich schon am Start eine 19-köpfige Gruppe, die vorwiegend aus Radfahrern vom RSC Kattenberg bestand und legte sofort ein flottes Tempo vor. Bei strahlendem Wetter und angenehm kühlen Temperaturen ging es vorbei an nebelverhangenen Wiesen und Feldern durch das ländliche Schleswig-Holstein.
Unsere Fahrt wurde nur durch eine Pause nach ungefähr 85 Kilometern unterbrochen. Vor einem Einkaufszentrum stand ein Fischwagen, bei dem ich mir ein leckeres Fischbrötchen kaufte. So gestärkt ging es auf den letzten Streckenteil, der uns durch Neumünster führte, und schon um kurz vor zwei Uhr erreichten wir wieder den Ausgangspunkt; noch gerade rechtzeitig, denn einige Minuten später setzte es einen ergiebigen Regenguss, der aber auf die Fensterscheiben prasselte, während ich mich bei einer dampfenden Tasse mit meinen Mitradler über die voran gegangene Tour unterhielt …

Die Strecke auf gpsies

Rund um Moor und Geest

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Bei strahlendem Sonnenschein fuhren Willi und ich mit dem Rad von Bremen zur RTF nach Beckedorf. Dort trudelten nach und nach auch andere Radsportkollegen vom RSC Rot-Gold ein. Besonders gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit Wolfgang und Hermann.
Dann wurde gestartet und wir machten uns auf die Strecke, deren nördlichster Punkt Sandbostel war und durch die frühlingshafte Natur, auf kleinen Straßen, vorbei an Bauernhöfen und uns schließlich nach 155 Kilometern wieder zum zurück zum Startpunkt führte.
Noch eine Tasse Kaffee getrunken und einen Kuchen gegessen, und dann machten wir auf den Rückweg, zurück durchs Blockland.
Ein optimaler Radfahrtag ging vorüber, es standen schließlich 210 Kilometer auf dem Tachometer, und als Vorbereitung auf das “Jotunheimenrundt” im Juni war diese RTF eine gute Wahl.

Die Strecke auf gpsies

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