Speyer - Bremen

Speyer - Bremen Fazit

fazit neuFazit

Obwohl der Startpunkt meiner Reise einem traurigen Anlass geschuldet war, entpuppte sich die restliche Reise zu einer interessanten Angelegenheit.

Das Wetter während der ersten Tage lies zu wünschen übrig. Es regnete ununterbrochen. Wenn jedoch die Sonne zu Vorschein kam, konnte man die Natur in vollen Zügen genießen. Die Strecke von Rüddingshausen nach Korbach bot besonders schöne Natur.

Frankfurts Skyline war imposant, doch als die Fahrt wieder hinaus aus der Stadt; hinein in die Natur ging, fühlte ich mich deutlich wohler.

Die Unterkünfte waren erschwinglich und in den Gesprächen mit den Gastgebern und Gastgeberinnen konnte ich viel über die Regionen lernen. So wurde mir klar, dass das südliche Sauerland weniger Überdüngung durch Gülle erfährt, als es in Norddeutschland der Fall ist.

Die Schneeetappe war das Highlight der Reise, und eine Radtour ist zu jeder Jahreszeit möglich!

Sonnabend, 16. Januar, 2016

Sonnabend, 16. Januar, 2016

DSCN2637Tageskilometer: 100 ; Kilometer gesamt: 583

Höhenmeter: 482 ; Höhenmeter gesamt: 4646

Die Strecke Rahden - Bremen

Die weiße Hölle vom Kreis Diepholz

Sulingen und danach Schwaförden wurden östlich passiert, und dann gings durch Sudwalde, Heiligenfelde, Dreye und am Werdersee entlang fuhr ich nach Hause.

Schon bei der Abfahrt vom Pensionshaus Witting fing es an zu schneien, und Frau Holle sollte erst kurz vor Bremen mit dem ausschütteln der Betten fertig sein. Dabei kam der frische Wind zu Beginn aus Ost, drehte über Nord auf Nord-West. Bis kurz vor Sudwalde ging die Strecke wie gehabt auf kleinen Straßen, was zu Beginn wenig Probleme mit sich brachte; war die Schneedecke doch dünn und nur wenige Autos hatten ihre Profile in den Schnee gepresst. Doch mit zunehmender Dauer wuchs die Schneedecke, und die Autospuren wurden immer ausgefahrener und eisiger. Da bedurfte es höchster Aufmerksamkeit! Später ging die Fahrt auf gestreuten Straßen zügig und sicher voran. Je näher Bremen rückte, desto mehr lies der Schneefall nach und im typischen schmuddeligen Grau erblickte ich die Hansestadt bei meiner Rückkehr.

Freitag, 15. Januar, 2016

Freitag, 15. Januar, 2016

rps20160115 174826Tageskilometer: 92 ; Kilometer gesamt: 483

Höhenmeter: 670 ; Höhenmeter gesamt: 4164

Die Strecke Espeln - Rahden

 Kalter Nordwind und trostloses Wetter

Um 9 Uhr gings bei kaltem Gegenwind und wolkenverhangenem, grauen Wetter mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt los. Das Beste war, dass es kaum regnete, meine Kleidung genug Isolation bot, ich diese Etappe nicht abgebrochen habe und die heiße Dusche in der Unterkunft. Dieser Tag war nur ein Foto wert!

Auf kleinen Straßen führte der Weg über Verl, Bielefeld (erster Stopp mit Brötchen und Kaffee) durch die Felder des Wiehngebirges bis Blasheim, und weiter nach Espelkamp, Rahden und von dort zum Stadtteil Tonnenheide, wo sich die heutige Unterkunft: das Pensionshaus Witting befindet.
Hoffentlich sind die Straßen morgen schneefrei, und die Schlussetappe muss nicht mit dem Zug beendet werden ... .

Donnerstag, 14. Januar, 2016

Donnerstag, 14. Januar, 2016

rps20160114 180718Tageskilometer: 87 ; Kilometer gesamt: 391

Höhenmeter: 807 ; Höhenmeter gesamt: 3494

Die Strecke Korbach - Espeln

 Es ist Winter - mit Schiebewind

Die heutige Strecke ging zuerst in nördliche Richtung auf über 500 m ü.N.N., danach hinunter bis nach Marsberg und wieder hinauf bis auf 450 m ü.N.N.. Weiter ging die Fahrt über Henglarn, westlich vorbei an Paderborn bis zum heutigen Ziel Espeln.
Gegen 9:30 Ur startete ich die Etappe, jedoch nicht ohne den überschuh beim Schuster reparieren zu lassen.
Ich sauste durch das schöne Korbach hinauf in die eisigen Berge des Sauerlandes, wo die Straßen gefroren waren. Dementsprechend vorsichtig verhielt ich mich; allerdings nicht immer mit Erfolg ... In Marsberg musste ich noch einmal klettern; doch von da an ging es die letzten 40 Kilometer bergab, der frische Südwind pustete mich zu meinem Mittagsziel in Henglar, und schon bald war das Tagesziel Espeln erreicht.
Fast den ganzen Tag hatte es nicht geregnet; erst eine Stunde vor dem Etappenende wurde es nass. Glücklicherweise fiel kein Schnee vom Himmel ... .

Mittwoch, 13. Januar, 2016

Mittwoch, 13. Januar, 2016

rps20160113 191048Tageskilometer: 88 ; Kilometer gesamt: 304

Höhenmeter: 927 ; Höhenmeter gesamt: 2687

Die Strecke Rüddingshausen - Korbach

Königsetappe mit Off-Road-Einlage

Die Unterkunft In Rüddingshausen bei der Famile Frey/Freund war nett. Gefülht hundert Katzen und Hunde wuselten durch die Zimmer, und die gastfreundliche Art meiner Gastgeber machten die übernachtung sehr kurzweilig.
Die Schaltung war verstellt und der Reissverschluss der Neoprenüberschuhe war defekt. So fing der Tag an. Wenigstens regnete es nicht, und viele, teils lange, steile Anstiege sollten den Tag zu einem harten Stück Arbeit machen.
Die Strecke führte mich in nordwestliche Richtung auf Marburg zu; allerdings bog der Weg vorher nach Nordosten ab; schlängelte sich durch Rauschenberg und Gemünd auf Kreisstraßen oder asphaltierten Wirtschaftswege bis nach Ellershausen. Dort nahm ich eine wunderschöne Route durch den Wald, die nach einiger Zeit als Matschweg zur B 252 führte. Über Ederbringhausen gelangte bis auf 473m über N.N., und in flotter Fahrt, weil bergab, erreichte ich Korbach und reinigte das Rad und meine Kleidung gründlich.

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