HRO-Berlin

25.-29. Mai, 2016 - von Rostock nach Berlin

IMG 20160526 154014Garantiert nicht unterhopft

Die Strecke Rostock - Zehdenick

Auch in diesem Jahr verbrachten Ingo und ich einige Tage auf dem Rad. Ingo hatte die Strecke Rostock - Berlin auf  dem Fernradweg von Kopenhagen - Berlin gewählt.

Am Mittwoch, 25. Mai, 2016 fand die Anreise statt. Mit dem Zug fuhr ich nach Rostock. Danach schwang ich mich auf das Rad gen Süden. Auf Nebenstraßen und bei mäßigem Westwind fuhr ich durch die blühenden Landschaften (wer erinnert sich noch?) in einem stetigen Auf- und Ab nach Schwaan und erreichte Güstrow am Nachmittag.
Freund Ingo trudelte erst um sieben Uhr am Hotel am Schlosspark ein. Einem kurzen Spaziergang durch den Ort folgten eine Probe der lokalen Gerstensaftkaltschale und viele Geschichten von damals ...

Morgens war es noch ein wenig frisch, und in der Nacht hatte es geregnet. Froh gelaunt fuhren wir bei bewölktem Himmel und leichtem Ostwind durch die weiterhin hügelige Landschaft, und die riesigen Felder erinnerten noch an die LPGs der ehemaligen DDR.
Entlang des Fernradweges Kopenhagen-Berlin erreichten wir unser erstes Ziel Krakow am See. Auf der Weiterfahrt kamen wir von der Route ab, doch radelten wir weiter in gerader Richtung auf das quirlige Waren zu, das wir schon vor zwei Jahren besucht hatten. In Labe machten wir erneut eine Pause und folgten dem ursprünglichen Weg zum Ziel, wo wir den Tag in einem Brauhaus ausklingen liessen.

Der folgende Tag startete noch bewölkt, doch es wurde zunehmend sonniger und wärmer. Das längste Teilstück von 94 Kilometern (Ingo Tachometer zeigte 99 km an) schlängelte sich auf sandigen Waldwegen, entlang der unzähligen glitzernden Seen, vorbei an sprießenden Feldern bis nach Fürstenberg. Dort angekommen entspannten wir uns im dem Hotel angeschlossenen Biergarten und genossen die Abendsonne.

Am Sonnabend stand eine kurze Etappe auf dem Programm, und in Zehdenick stiegen wir in den Zug und fuhren bis nach berlin, wo Ingo eine köstliche Grillade auf seiner gemütlichen vorbereitete. So nahm die schöne Radtour ein fröhliches Ende.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!

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