2016-Kreta-Fazit

hand 0013 1. Hotel Alexis am Stadtrand von Chania. Tolle Lage mit Restaurant  oberhalb des Meeres. Freundlicher Gastgeber Theo mit Familie.

2. Chania mit seinen verwinkelten Gassen und viel Geschichte, ideal an einer Bucht gelegen

3. Schlucht von Samaria im Süden Kretas. Ein Mekka für Wanderer.

4. Agia Marina Donkey Rescue, eine Schutzstation für Esel. Hier finden Esel und andere Tiere einen geschützten Platz für ihren Lebensabend.

5. Taverna Nikos in  Agios Georgios - abgelegene Taverna direkt am Libyschen Meer gelegen - mit einem fantastischen Ausblick!

Alle Strecken auf einen Blick

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1. Selino Travel in Paleochora. Geben falsche Auskunft über Fährzeiten nach Elafonisi. Halten sich nicht an Öffnungszeiten - repräsentiert unzuverlässigen Tourismus auf Kreta.

2. Hotel Petra in Agia Galini - Zimmer 21, 22 - Krach aus der Lobby dröhnt ins Zimmer. Wenn Stühle verschoben werden hat man das Gefühl, ein Rudel röhrender Hirsche würden durch den Raum laufen. Straßenlärm!

2016 Kreta

Freitag, 29. April, 2016

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Freitag, 29. April, 2016

Tageskilometer: 64; Kilometer gesamt: 251
Höhenmeter: 723 ; Höhenmeter gesamt: 2.835

Die Streck Chania - Rethymnon

Kakteenblüte

Schon am Morgen war sehr warm, und es sollte noch bis an die +30 Grad Cel. heranreichen. Zu Beginn ging es durch den wuseligen Berufsverkehr von Chania und dann immer an der Küste entlang - auf dem Hauptverbindungsweg, der E90. Dementsprechend laut und stinkend war dieses Teilstück. Bei Kalami zweigte die Route zum Meer hin ab und von nun an ging es durch kleine Ortschaften und vorbei an Gärten und Wiesen hinauf bis auf 200m über N.N.. Waren die Kakteen bisher noch ohne Bewuchs, so konnte man jetzt schöne Blüten in bunten Farben an ihnen wachsen sehen.

Am herrlichen Strand von Georgoupoli legte ich mit Blick auf eine Kapelle an der Mole, eine Mitagspause ein. Es folgte ein Stück parallel zur Hauptstraße, bevor mich der Standstreifen der Küstenschnellstraße bis nach Rethymnon führte, wo die gemütliche Unterkunft direkt in der historischen Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, bestückt mit Geschäften und Restaurants, einen tollen Abschluss dieses Radlertages bildete. Nach dem gregorianschen Kalender findet das Osterfest andiesem Wochenende statt, und überall hörte man die Glocken läuten, die Kirchen waren heraus geputzt, und in ihrem Inneren war alles für die Feierlichkeiten vorbereitet.

Donnerstag 28. April, 2016

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Donnerstag 28. April, 2016

Ausflug nach Chania

Am Vortag hatte ich die Räder getauscht: statt des Rennrads habe ich nun ein organge- farbenes Mountainbike mit einer ungeliebten Federgabel.
Nach dem Frühstück fuhr ich an der kleinen Küstenstraße in die Stadt, und stieß schon nach kurzer Zeit auf auf einen Wochenmarkt, der sich entlang der Straße zog. Die großen, bunten Frucht- und Obstsorten liessen mir das Wasser im Munde zusammen laufen.
Bald darauf tat sich Chania vor mir auf. Zuerst erblickte ich den Leuchtturm, und danach präsentierten sich die geschwungenen Buchten, mit ihren Restaurants und Souvenirläden, die teils dicht an dicht gedrängt an der Promenade aufreihten. Zum Stadtzentrum hin verteilten sich viele kleine Gassen mit Gebäuden aus verschiedensten Epochen. In der Altstadt durchstreifte ich einen Markt, der vor allem Lederwaren anbot.
Zurück im Hotel bezog ich mein neues Zimmer, das einen tollen Ausblick auf das Meer lieferte, und bei einem leckeren kretischen Bier lies ich den Abend auf der Terrasse des Hotelrestaurants ausklingen.

Mittwoch, 27. April, 2016

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Mittwoch, 27. April, 2016

Tageskilometer: 64; Kilometer gesamt: 187
Höhenmeter: 1.041 ; Höhenmeter gesamt: 2.112

Die Strecke Chania - Oasis- Alikiannov - Nea Roumata - Psathogiannos - Alikiannov - Chania

Durch das Orangenland

Es war deulich wärmer geworden, und der starke Wind vom Vortag war nur noch ein mildes Lüftchen. Bei strahlendem Sonnenschein nahm ich wieder den Weg nach Süden, fuhr durch Oasis und bog ab Richtung Mousouroi und kletterte hinauf in die herrlichen Berge Kretas. In Nea Roumata bog ich rechts ab auf eine kleine, oft holprige Straße, auf der es vorbei an kleinen Anwesen und Orangenplantagen Richtung Norden ging. An vielen Böschungen waren Fangnetze aufgestellt, die vor einer Ersosion schützen sollten.  Als ich das Meer schon sehen konnte, und ich dachte, es würde gemütlich weitergehen, bog die Route rechts ab, eine kühne Steigung bergauf nach Ano Psathgiannos, weiter nach Psathiagiannos und von dort nach Alikianon, wo ich wieder auf die Straße Richtung Unterkunft fuhr.
Diese Tour war ziemlich anstrengend; doch auch wunderschön!

Dienstag, 26. April, 2016

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Dienstag, 26. April, 2016

Tageskilometer: 45; Kilometer gesamt: 123
Höhenmeter: 879 ; Höhenmeter gesamt: 2.071

Die Strecke Chania - Meskla - Zourva - Therisos - Chania

Hoch hinaus – hinab durch die Todesschlucht ...

Es hatte ein wenig abgekühlt, und der Wind blies mit fünf Windstärken aus Nord-West, als die heutige kurze, steile und wildromatische Tour begann.
Die ersten Kilometer folgten der belebten Hauptstraße nach Süd-Westen, und später stieg die Straße, einem kleinen Fluss folgend, nach Süden hin stetig an. Nachdem ich eine schöne Kirche passiert hatte wurde es steiler, und dann schlängelte sich die kleine Straße hinauf bis auf über 700m über N.N. Die Schinderei wurde mit imponierenden Ausblicken weit über die Insel belohnt, und in rasantem Tempo ging es danach bergab durch die Schlucht von Therisos, wo die Felswände an beiden Seiten im 90-Grad-Winkel hinauf ragten und wie eine Düse für den Wind dienten, der pfeifend zwischen den Bergen hindurch fegte. War es oben auf den Bergen noch kühl, wurde es zunehmend wärmer, je mehr es hinab auf Meereshöhe ging. Schließlich erreichte ich wieder das lärmende Chania ...

Montag, 25. April, 2016

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Montag, 25. April, 2016

Tageskilometer: 78; Kilometer gesamt: 78
Höhenmeter: 1.192 ; Höhenmeter gesamt: 1.192

Die Strecke Agia Marina – Kolimvari – Ano Vouves – Daskalana - Voukolies - Chania

Frühling auf Kreta

Nach einem Frühstück in meinem Hotel „Alexis“ fuhr ich mit dem Bus nach Agia Marina, wo im Fahrradladen „Hellas Bike“ ein Rennrad für mich reserviert war und ab ging es bei frühlingshaften Temperaturen von +20 Grad Cel.; zuerst westlich an der Küste entlang bis in den kleinen Küstenort Kolumvari. Dann kletterte ich nach Süden in die Berge auf schmalen Straßen, vorbei an Olivenbäumen, Oragenplantagen mit tollen Ausblicken bis auf knapp 600 Meter über dem Meeresspiegel. In schnellem Tempo durch scharfe Kurven und holprige Straßen ging es zurück an die Küste und dann östlich bis nach Chania zum Hotel.
Dort angekommen musste ich feststellen, dass im Badezimmer kein Duschvorhang vorhanden war. Also setzte ich konsequenterweise alles unter Wasser, was den Hotelier veranlasste morgen einen Vorhang anbringen zu wollen. Geht doch …
Der Abend klang auf der Terrasse des Hotels bei einem kühlen Bier und einem fantastischen Blick auf das Meer gemütlich aus.

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