2016-Kreta-Fazit

hand 0013 1. Hotel Alexis am Stadtrand von Chania. Tolle Lage mit Restaurant  oberhalb des Meeres. Freundlicher Gastgeber Theo mit Familie.

2. Chania mit seinen verwinkelten Gassen und viel Geschichte, ideal an einer Bucht gelegen

3. Schlucht von Samaria im Süden Kretas. Ein Mekka für Wanderer.

4. Agia Marina Donkey Rescue, eine Schutzstation für Esel. Hier finden Esel und andere Tiere einen geschützten Platz für ihren Lebensabend.

5. Taverna Nikos in  Agios Georgios - abgelegene Taverna direkt am Libyschen Meer gelegen - mit einem fantastischen Ausblick!

Alle Strecken auf einen Blick

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1. Selino Travel in Paleochora. Geben falsche Auskunft über Fährzeiten nach Elafonisi. Halten sich nicht an Öffnungszeiten - repräsentiert unzuverlässigen Tourismus auf Kreta.

2. Hotel Petra in Agia Galini - Zimmer 21, 22 - Krach aus der Lobby dröhnt ins Zimmer. Wenn Stühle verschoben werden hat man das Gefühl, ein Rudel röhrender Hirsche würden durch den Raum laufen. Straßenlärm!

2016 Kreta

Sonntag, 15. Mai, 2016

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Sonntag, 15. Mai, 2016

Es ist geschafft ... 

Den ganzen gestrigen Tag hatte schon eine gewisse Spannung in der Luft gelegen, und schon am Vormittag hatte Susanne eine Taverna am Hafen von Agia Galini ausfindig gemacht, die das Spiel Werder- Frankfurt übertragen würde. Schon zwei Stunden vor Anpfiff fanden wir uns dort ein und warteten gespannt wie ein Flitzebogen auf das Spiel, in dem es um nicht mehr als den Klassenerhalt ging.
Bis zwei Minuten vor dem Abpfiff sah es nach einem Relegationsspiel für die Grün-Weißen aus; Stuttgart lag in Wolfsburg zurück, und im Weserstadion war noch kein Tor gefallen. Unsere Nerven lagen blank; ich mochte kaum noch auf die Mattscheibe schauen, als ein Ball vor das frankfurter Tor kullerte und ein langes, ganz langes, Werderbein den Ball über die Torlinie drückte. Plötzlich fiel eine Zentnerlast von mir; dann war auch schon alles vorbei - Werder hatte den Klassenerhalt gesichert. Tiefes Durchatmen!!!!!!!

Ab Freitag, 6. Mai, 2016

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Ab Freitag, 6. Mai, 2016

Nach dem Radtourabbruch verbrachte ich zwei echte Gammeltage in Chania bei Theo im Hotel Alexis. Dabei konnte ich den herrlichen Ausblick auf das Mittelmeer aus meinem Zimmerfenster genießen, und zum Abschied gab es noch ein Essen, das ich den netten Hotelleuten kochte.
Dann wurde es Zeit, wieder nach Agia Galini zu fahren. Per Bus führte der Weg über Rethimnon nach an die Südküste, wo Suanne schon im Hotel Petra eingecheckt hatte und sich die nächsten Tage erst einmal ausgiebigst erholen wollte. Die letzte Zeit bei der Arbeit hatte ihr viel abverlangt, und so stand allgemeines Ausruhen an.


Mal bummelten wir durch den kleinen Küstenort Agia Galini, und einige Male aßen in einer kleinen Taverna, die einige Kilometer entfernt romantisch direkt am Meer eine tolle Aussicht auf das libysche Meer bot.

Danach besuchten wir eine Eselfarm, die, in Agia Marina gelegen, den Langohren einen geruhsamen Lebensabend bot. In Matala lebte die alte Freakkultur wieder auf.

Noch einmal ging es nach Chania, wo wir einen schönen Stadtbummel machten und eine Nacht im Hotel Alexis verbrachten. Auf dem Rückweg machten wir einen Stop im kleinen Spili.

Bleibt noch das letzte Spiel der Grün-Weißen, bei dem es um ALLES geht!!!!!!!!

Mittwoch, 3. Mai, 2016

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Mittwoch, 3. Mai, 2016

Nur ein Passagier?!

Nach einer herrlichen Bootsfahrt entlang der südkretischen Steilküste, von Chora Sfakia mit Zwischenstopp am Ende der imposanten Samaria-Schlucht in Agia Roumeli, gelangte ich abends bei strömenden Regen in Paleochora an. Schnell checkte ich in mein neu-renoviertes, geschmackvoll eingerichtetes Appartement ein (Duschvorhang vorhanden, aber wieder zu kurz: Badezimmerüberflutung vorprogrammiert!), und danach begab ich mich auf die Suche nach einer Kneipe, die Werder übertragen würde. Einige Überredungskünste später erbarmte sich ein Kneipier, und ich fieberte über 90 Minuten mit den Grün-Weißen, jubelte über den grandiosen 6-2 Sieg über Stuttgart. Jetzt kann der Klassenerhalt gelingen.
Am nächsten Morgen, die Siegesgetränke zeigten noch Wirkung, radelte ich frohgemut zum Hafen, wo mich das Boot zu meinem Startpunkt Elafonisi bringen sollte. Über die Abfahrtzeiten hatte ich mich speziell per E-mail bei der Reederei informiert. Nun stand ich am Ticketverkauf, und die desinteressierte Dame teilte mir mit, dass das Boot nicht fahren würde: das Wetter sei zu schlecht. Mein erstaunter Blick aufs Wasser verriet mir, dass das nicht die Wahrheit sein konnte. Es herrschte Sonnenschein und kein besonders starker Wind. Außerdem waren die Fähren vorher fahrplanmäßig ausgelaufen. Auf diesen Einwand und meine Aussage, dass die Route geplant und Hotels reserviert seien, entgegnete sie, dass ich auch nur der einzige Passagier sei. So ist das nun mal hier in Griechenland, und der Kapitän müsse entscheiden. Dann stand sie von ihrem Schreibtisch auf, verließ das Büro und schloss es ab. Die Öffnungszeit war noch lange nicht vorbei; was ihr egal war. Ich war eben nur der einzige Passagier ... Was kann man mit solch' merkwürdigen Gebaren anfangen? Nichts!

Sonntag,1. Mai, 2016

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Sonntag, 1. Mai, 2016

Tageskilometer: 78; Kilometer gesamt: 384
Höhenmeter: 1.748 ; Höhenmeter gesamt: 5.562

Die Strecke Agia Galini - Chora Sfakion

Eine knifflige Strecke und der Duschvorhang

Sonnig und angenehm warm; so konnte der Tag beginnen. Nach einem Frühstück auf der Terrasse des Hotel Petra machte ich mich auf den Weg und musste unverzüglich auf fast 300 Meter Höhe klettern. So ging den ganzen Tag weiter: knackige Anstiege und steile Abfahrten, die zu einem großen Teil auf Schotterwegen entlang führten und neben strammen Waden ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erforderten. Der Lohn waren grandiose Ausblicke auf das tiefblaue Mittelmeer und die schroffen Berge, die im Norden steil in den blauen Himmel empor ragten.
Schließlich erreichte ich die kleine Hafenstadt Chora Sfakion, von wo ich die verschiedenen Fährstrecken entlang der kretischen Südküste nehmen werde, bevor es im Westen zurück in den Norden der Insel und weiter bis nach Chania gehen soll.
Nun fehlte schon wieder der Duschvorhang im Hotel. Es war schon das dritte Mal in vier Hotels - ein kretisches Vorsaison-Problem? Meine Beschwerde wurde hier sofort erhört, und in kurzer Zeit hing ein neuer Vorhang an der Stange. Der war jedoch zehn Zentimeter zu kurz und das Badezimmer wurde wieder einmal überflutet. Immerhin spendierte der Hotelier ein Bier. Wenigstens was ...

Sonnabend, 30. Mai, 2016

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Sonnabend, 30. April, 2016 

Tageskilometer: 55; Kilometer gesamt: 306
Höhenmeter: 979 ; Höhenmeter gesamt: 3.814 

Die Strecke Rethymnon - Agia Galinia 

Komische Sitten

Es war bwölkt und hatte deutlich abgekühlt, als die heutige Etappe nach Agia Galini startete, und sofort ging es stetig bergauf. Dabei fuhr ich entlang der vielbefahrenen Hauptstraße, die auf die Südseite Kretas führte. So quälte ich mich durch den grauen Morgen. Später nieselte sogar ein wenig. Ich spekulierte darauf, dass die Wolken an den Bergen hängenbleiben würden. Das bewahrheitete sich, und als es viele Kilometer bei stürmischen Nordwind zum Ziel hinab ging, waren die Wolken verschwunden. Unten am Meer bestellte ich mir ein Omelette und musste lernen, dass man für Besteck und Brot als Beilage extra bezahlen musste.
Schließlich erreichte ich das Hotel Petra, von dem Susanne so viel erzählt hatte. Zum Abendessen setzte ich mich in Restaurant oberhalb des Hafens dieser kleinen, schnuckeligen Stadt.

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