2015-Stockholm

 1. Februar, 2015, Stockholm

 

Zu Weihnachten hatte ich Susanne die Städereise in die schwedische Hauptstadt geschenkt. Es passte gut: Halbjahresferien für mich, und somit hatte ich einige freie Tag am Stück frei.

Beim einchecken am Ryanairschalter in Bremen ging diesmal alles glatt. Da hatten wir schon andere Situationen elebt, in denen zu Ärger bei der Abfertigung gekommen war.

Die Ankunft in Schweden verzögerte sich ein wenig, weil die Landebahn des Flughafen Skavsta noch vom Sdchnee geräumt werden musste. So drehte der Flieger noch einige Runden durch die dunkle schwedische Nacht.

Schließlich kamen wir bei unseren Gastgebern im Stadteil Östermalm an. Das Gebäude war toll: ein mehrstöckiges Haus aus der Gründerzeit, mit einem alten Aufzug mit schmiedeeisernen Türen, die Räume im fünften Stock, sehr groß, und der Fußboden war mit Holz ausgelegt. Unser Zimmer hatte ein sehr großes Doppelbett, einen Tisch, zwei Stühle, einen großen Schrank und einen Deckenfluter. Das war es. Es gab keine weitere Beleuchtung, nicht einmal eine Leselampe am Bett. Die Räume insgesamt wirkten ungepflegt. Als wir unsere Verpflegung in den Kühlschrank legen wollten, war dort ein ziemliches Durcheinander und man musste erst einmal die anderen Lebensmittel ordnen, damit es ein bisschen Raum für unser Essen gab.

Carl und Lynn, unsere jungen Gastgeber, begrüßten uns freundlich, redeten danach allerdings kaum noch mit uns. Gesprächen mit uns schin für sie uninterssant zu sein. Sie verfolgten stattdessen ihre eigenen Tätigkeiten. Wir kamen uns wie ein fünftes Rad am Wagen vor.

Der gestrige Tag begann spät; nach den letzten anstrengenden Tagen in Bremen schliefen wir erst einmal aus, frühstückten und planten unseren ersten Besichtigungstag. Wir hatten uns für eine Hop on–Hop off Bustour entschieden, weil es Schneeregen gab und wir auf diese Art in kurzer Zeit viel von dieser großen Stadt sehen konnten. Im Hotel um die Ecke druckten wir unseren Fahrschein aus und tranken dort auch noch einen frischen Kaffee.

Die Fahrt startete am Wasser beim Dramaten Theater und führte uns durch die gesamte Stadt. Mit Kopfhörern ausgestattet, durch die verregneten Busfenster schauend, erlebten wir die geschäftige Stadt im Schneematsch und die Sehenswürdigkeiten in farblosen Tönen.

Strindberg, ABBA, Vasa, Könige, und viele andere Informationen verschwammen im nassen Grau der schwedischen Metropole.

Schließlich entschieden wir uns die Altstdt Gamla Stan zu besichtigen. Durch enge Gassen, zusammen mit tausenden anderer Touristen, ging es durch die schmalen Gassen, die mit Geschäften aller Art bestückt waren, hinauf zum Schloß, vor dem einige Marinesoldaten frierend Wache schoben.

Danach stiegen wir in den Hop-Hop of-Bus, es war schon dunkel geworden, und setzten unsere Fahrt fort. An der Sturegalerian stiegen wir aus und marschierten in unsere Unterkunft, wo wir uns ausruhten. Am Abend aßen wir in einem chinesischen Restaurant nicht weit entfernt.

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