2015 Malle im Herbst - alle Touren im Überblick

2015-Malle-im-Herbst-Daumen

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1. Gegen Unterhopfung kann man etwas tun ...
2. Rennradmiete bei Berganti Bikes in Can Pastilla an der Promenade: gutes Material - fairer Preis
3. Mit dem Rad von Soller nach Puig Major - 12km bergauf: eine Herausforderung und herrliche Landschaft
4. Malle im Herbst
 handdown
1. Straßenlärm im Hotel Roc-Leo -> nie wieder
2. ITS-Reiseleitung unkooperativ!
Alle Strecken auf einen Blick radport

Fr. 6. November, 2015

DSCN2453Ab durch die Mitte

Strecke: Can Pastilla – Santa Eugenia – Sechelles – Sineu – Randa – Llucmajor

Tageskilometer: 110 - Kilometer ges.: 384
Höhenmeter: 1047 - Höhenmeter ges: 3403

Schon am Morgen versprach es ein schöner Tag zu werden, und das wurde es auch. Der Lorenz schien den ganzen Tag bei sehr angenehmen Temperaturen radelten wir ins Landesinnere der Insel.
Moderate Steigungen hinauf, und meist auf kleinen Wirtschaftswegen, führte unsere heutige Tour bis nach Sineu, wo wir in einer Windmühle rasteten. Auf dem Rückweg hatten wir uns als Highlight die Steigung zum Kloster bei Randa vorgenommen, was jedoch durch Straßenbelagsarbeiten vereitelt wurde. Natürlich endete die Strecke bei einem kühlen Blonden, weil man nach einer langen Tour tendenziell „unterhopft“ ist.

Do. 5. November, 2015

DSCN2439Up into the Mountains

Strecke: Can Pastilla – Palma – Valdemossa – Deja – Col de Soller – Can Pastilla

Tageskilometer: 103 - Kilometer ges.: 274
Höhenmeter: 1343 - Höhenmeter ges: 2356


Gestern war Ruhetag = Strandtag. Tatsächlich konnte man im Meer baden und sich ein Sonnenbad genehmigen. Ein herrlich entspannter Tag!
Heute begann der Tag leicht bewölkt; doch war es letztlich mollig warm, die Sonne schien, und es wehte ein leichter Wind aus Süd. Um 10 Uhr morgens ging es mit meinen neuen Freunden vom Diana Sportsclub in Richtung Berge.
Wir schlängelten uns durch das belebte Palma Richtung Valdemossa. Da hinauf erwartete uns der erste Anstieg. Oben belohnten wir uns mit einem frischen Café con Leche und einem leckeren Kuchen in einer Bäckerei. Weiter ging unser Ritt immer am Meer entlang, wobei uns imposante Ausblicke vergönnt waren, Richtung Deja und dann hinauf auf den Col de Soller. Viele Serpentinen führten uns durch die herrliche Berglandschaft. Hier schlug mein Radsportherz höher. In rasanter Abfahrt und später auf kleines Straßen nördlich vom Flughafen kehrten wir zurück an die Playa de Palma, wo unser Tag bei einem frisch gezapften Bier einen gemütlichen Ausklang fand.

 

Di. 3. November, 2015

DSCN2405Kontrastprogramm

Strecke: Rundtour - Can Pastilla - S'Estanyol de Migjorn - Llucmajor

Tageskilometer: 101 - Kilometer ges.: 171
Höhenmeter: 553 - Höhenmeter ges: 1013

Hatte es nachts noch heftig geregnet, so strahlte heute morgen die Sonne und es wehte ein warmes Lüftchen. Da ging sofort das Herz auf, und froh gelaunt fuhr ich mit meinen Drahtesel zum Radlertreffpunkt nicht weit hier entfernt.
Dort hatten sich schon einige Gleichgesinnte eingefunden, und zusammen ging es die übliche Route stadtauswärts nach Osten, immer am Randstreifen der Landstraße entlang, und nach einiger Zeit gelangten wir nach S'Estanyol, ein kleiner Ort direkt am Meer, in dem es keine Bettburgen zu sehen gibt. Statt dessen säumen kleine Häuser, Hotels und Cafès die Promenade. Nach einem Imbiss stzten wir unsere Tour auf Nebenstraßen fort, bis wir nachmittags auf dem pitoresken Marktplatz von Llucmajor einen Cafè con Leche tranken. Schließlich erreichten wir wieder die Playa de Palma, und wir genossen ein Frisch-Gezapftes für ganze 1,70 Euro/ 0,5 Liter. Da freut sich der Bierkenner!
Nach dem Abendessen fiel ich müde und zufrieden in mein Bett und schlief jedoch nicht gut, weil der Lärm von der Straße keinen tiefen Schlaf ermöglichten!

Mo. 2. November, 2015

DSCN2384Es kann nur besser werden

Strecke: Can Pastilla - Cala Pi - Llucmajor - Can Pastilla

Tageskilometer: 70
Höhenmeter: 460

Kurzentschlossen führte mich meine Reise wieder einmal nach Malle, wieder nach Can Pastilla, wieder in das Roc Leo, weil ich die Örtlichkeiten kannte und die Halbpension des Hotels zu schätzen wußte. Ferner war der Radsportladen „Berganti“ auch noch dort; das Material (Shimano-Ultegra) war gut und die Preise fair.

Morgens, es war noch dunkel, bei nebeligen, ungemütlichen Wetter, ging es Bremen los. Über den Wolken eröffnete sich dann ein toller Sonnenaufgang. Auf Mallorca war es zwar warm, + 20 Grad Cel., aber es regnete immer wieder stark. Außerdem blies ein starker, teils stürmischer Wind. Am Abend goss es in Strömen bis tief in die Nacht.
Wenigstens ein Doppelzimmer, in dem ich mein Rad unterstellen kann, dachte ich als ich den Raum am Ende des Flures auf schloss. Doch es lag zur viel befahrenen Straße hin, die am Hotel entlang führte, und man erblickte eine brach liegende Baulandschaft. Dahinter erkannte man den Flughafen. Nicht gerade das, was man schön nennen kann.
Trotz der Wetterlage schnappte ich mir mein eben geliehenes Rad und radelte gen Süden, durch Arenal, weiter bergauf auf der verkehrsreichen MA6014 Richtung Cala Pi. Danach hielt ich mich noch einige Kilometer östlich, und bog nach Norden auf die MA 6015 ab. Vor Llucmajor ging es auf einer Nebenstraße, Cami d'Es Palmer, teils entlang der Autobahn, endlich mit Rückenwind, zurück an die Küste.
Beeindruckend war das aufgewühlte Meer in Cala Pi, wo die Wellen hoch gegen die steile Felsenküste schlug
Das Abendessen sehr ansprechend. Es gab verschiedenste, frische Essensvariationen am Buffet. Mal sehen, was der morgigen Tag bringen würde.

 

 

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