2015 Malle

Alle Strecken auf einen Blick

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1. Cap Formentor bei Sonnenschein
2. Bier und Tapas im "Carlos V"
3. Osterprozession in Alcudia
4. Velodrom in Sineu
5. Kaffee und Kuchen in Cala da Sant Vicent
 handdown
1. wilde Autofahrer
2. in Dreier-Reihen fahren
Alle Strecken auf einen Blick radport

Mallorca 2015

Donnerstag, 9. April, 2015

Pollenca - Endlich die Treppe …

Strecke: Alcudia – Mal Pas – Pollenca – Playa el Muro

41 km - 443 Hm

Sonnenschein und steigende Temperaturen bei nachlassenden Winden - die 20er-Marke wurde wohl erreicht!

Eine schöne Strecke mit kurzen, steilen Anstiegungen führte mich einige Kilometer ins nahe gelegene Mal Pas. Immer am Meer entlang führte diese Straße bis sie abrupt an einem militärischen Speergebiet endete.
Zurück wählte ich den selben Weg nach Alcudia, und weiter in schneller Fahrt gelangte ich zum Kaffeetrinken an die Treppe in Pollenca (“Christel, Danke für den Tipp.”)
Durch das Gartengebiet bei Alcudia strampelte ich die letzte Etappe nach Playa de Muro, gab mein Rad bei Hürzeler zurück und nahm den Bus zurück nach Alcudia. Es blieb noch genug Zeit, um die wichtigsten Erledigungen bis zur Abfahrt durchzuführen.
Die Woche war ein voller Erfolg!

Mittwoch, 8. April, 2015

Die Königsetappe – Gigantisch für Augen und Beine

Strecke: Alcudia - Sa Pobla-Zug nach Santa Maria – Soller - Deja - Puigpunyent – Palma - Santa Maria – Zug nach Sa Pobla – Alcudia

136 km - 1567 Hm

Das Wetter war den ganzen Tag sonnig, 17 Grad Celcius, auch wenn es durchgängig frisch war, weil der Wind sehr kühl war – mehr als 17 Grad waren nicht drin.

Schon um acht Uhr schwang ich mich aufs Rad und fuhr durch den kalten Morgen nach Sa Pobla, wo ich den Zug nach Stanta Maria nahm, und fuhr in Serpentinen hinauf auf den Col de Soller. Von dort ging es rasant bergab nach Soller, und ich machte eine kurze Kaffeepause am Marktplatz vor der altehrwürdigen Kathedrale.
Bergauf ging es nach Deja und weiter immer immer am Meer entlang südlich. Die Augen wussten nicht, wo sie zuerst hinschauen sollten: immer wieder tauchten herrliche Buchten weit unten im dunkelblauen Meer auf. Herrliche Finkas und blühende Gärten rundeten den Augenschmaus ab. Unterwegs begleitete ich für eine kurze Zeit einen belgischen Radfahrer, der sich auch über ein wenig Gesellschaft freute.
Statt an der Küste zu bleiben steuerte ich landeinwärts nach Puigunyent, rastete, fuhr Richtung Palma und bog auf der verkehrsreichen Straße Ma 11 nach Norden ab, die wieder nach Soller führen würde. Allerdings nahm ich die Ausfahrt nach Santa Maria, stieg dort in den Zug nach Sa Pobla und kam ziemlich müde aber HAPPY in Alcudia an.
Knackige Steigungen und kniffelige Abfahrten kennzeichneten große Teile der heutigen Etappe, und stellten hohe Ansprüche an Kondition und Fahrtechnik. Mit dem Rad die Welt erkunden ist richtig goil!

Dienstag, 7. April, 2015

Zum Kloster Lluc - die schöne Variante

Strecke: Playa De Muro – Port de Alcudia – Caimari – Kloster Lluc – Cala de Sant Vicent - Alcudia

87 km – 947 Hm

Das Wetter ist weiterhin mild, bei frischen Nord-Westwind. An der Küste scheint meist die Sonne, während die Wolken immer wieder in die Berge ziehen und dann wird es kühl.

Heute habe ich mich den Hürzelern unter der Führung von Edi angeschlossen, nach dem ich mein Auto abgegeben hatte. Die Tour führte durch die “Gärten” Richtung Alcudia und Pollenca, bog jedoch vorher nach Süden ab und durch ein Tal ging es bis Caimari, wo wir den acht Kilometer langen Aufstieg zum Kloster Lluc bewältigten. Danach rasten wir bergab Richtung Pollenca, allerdings mussten vorher noch zwei Steigungen bewältigt werden. Bei Pollenca bogen wir nach Norden ab und radelten in die malerische Bucht Cala Sant de Vicent, wo wir in einem kleinen Lokal köstlichen Kuchen und Kaffee zu uns nahmen. Danach ging es Richtung Alcudia, wo ich die Gruppe verlies.

Montag, 6. April, 2015

Ruhetag

Heute habe ich mir Colonia de Sant Pere und Cala Ratjada angeschaut.

Das Wetter war mild, aber nicht warm: 16 Grad Celcius, sonnig

Morgens holte ich meinen Mietwagen aus Playa de Muro ab und fuhr zurück zur Unterkunft. Anschließend bummelte ich durch die malerische Altstadt Alcudias und machte mich auf den Weg in meinem Auto über Can Picafort nach Colonia de Sant Pere, einem kleinen malerischen Ort direkt am Meer nord-östlich von Arta. Es wehte eine steife Brise und die Wellen schlugen an die Mole. Es tat gut, sich den Wind mal wieder um die Nase wehen zu lassen. Danach steuerte ich auf Cala Torta zu, musste dann jedoch kurz vorm Ziel umkehren, weil der Weg mit einem normalen PKW nicht mehr zu bewältigen war. Mein Ziel, Cala Ratjada, liegt in einer malerischen Bucht, ist jedoch sehr touristisch. Sehr lecker war das Essen im Fischrestaurant Ca'n Manolo.

Sonntag, 5. April, 2015


Dem Himmel entgegen


Strecke: Circle – Alcudia – Sa Pobla – Buger – Kloster Lluc

94 km – 1248 Hm


Zu Beginn war das Wetter sonnig, doch es wurde nur langsam warm. Ab circa 14 Uhr zogen dunkle Wolken über die Berge in die Täler hinein und die Temperatur sank merklich. Glücklicherweise regnete es nicht.
Aus Alcudia fuhr ich auf der Schnellstrße MA 13 bis diese in die Autobahn überging. Südlich ging es nach Sa Pobla und dann nach Buger. Von dort schlängelte sich der Weg immer gen Norden und stetig bergauf. Unterwegs schloss ich zu einer kleinen dänische Radgruppe auf. Als sich die Straße teilte fuhr ich nicht Richtung Sa Cacalobra, sondern nahm den Weg Richtung Soller, beendete den Hinweg noch vor dem Gipfel Puig Major an einem schönen See und machte mich auf den Rückweg. Ich schaute mir das Kloster Lluc an und raste 15 Kilometer bergab vorbei an Pollenca, während ich anfing zu frösteln. Auf kleinen Wegen gelang ich schließlich wieder nach Alcudia.
Heute boten sich teilweise fantastische Ausblicke in die zerklüftete Berwelt Mallorcas, das sich hier von seiner rauhen Seite zeigte; ganz anders als die lieblichen Sandstrände im Süden bzw. Osten der Insel.

Sonnabend, 4. April, 2015

Eine Runde im Velodrom

Streckenverlauf: Circle- Alcudia – Can Picafort – Sineu – Petra

120 km – 684 Hm- 20 Grad Cel./max. - heiter-wolkig – trocken

Heute habe ich mich mit Günter Becker bei “Easy-Tours” beim Hotel Platja Daurada in Can Picafort getroffen. Fuer stolze 23 Euro durfte ich in der von Herrmann geleitete Gruppe teilnehmen.
Insgesamt war es eine flache Etappe, die durch das Hinterland führte.
Ein kleines Schlagloch und schon war die Luft aus dem Hinterradreifen - mein erster Platten seit Jahren. Glücklicherweise war der Reifen schnell geflickt und die Tour konnte im flotten Tempo fortgesetzt werden. In Sineu drehten wir eine Runde auf der örtlichen Radbahn, bevor die Pause in dem von Radlern dicht bevölkerten Petra anstand. Unglaublich, wie viele Radler diese Insel zu Ostern bevölkern. Ein schöner Radtag neigte sich zur Neige.
Im Radio konnte ich dann das torlose Remis von Werder gegen Mainz bei einem frischen Bier erleben.
Ich freue mich auf den morgigen Tag im Sattel!

Freitag (Karfreitag), 3. April, 2015

Osterprozession in Alcudia

Darauf hatte ich mich schon gespitzt: Eine spanische Osterprozession. Am Abend zog ein Tross von Menschen in Gewänder gehüllt durch die kleinen Sraßen von Alcudia. Teils trugen sie Kerzen in den Händen, spielten getragene Musik und zogen geschmückte Wagen auf denen die Kreuzigung Jesus dargestellt wurde: eine ergreifende Zeremonie.

 

 

 

 

Freitag (Karfreitag), 3. April, 2015

Radeln wie Gott in Frankreich

Alcudia –Puert Puenca - Cap Formentor, 59 km, 940 Hm,

Nach einem schnellen Frühstück in der Unterkunft stieg ich in den Bus No. 352, der gleich um die Ecke hält und fuhr nach Playa El Mundo, wo ich das bei Hürzeler reservierte Rad in Empfang nahm. Anschließend fuhr ich zurück nach Alcudia und radelt von dort zu menem heutigen Ziel “Cap Formentor”
Das Klima war mild, sonnig, manchmal bewölkt und um die +17 Grad Cel. Warm – Radler, was willst Du mehr?
Die ersten Kilometer ging es am Meer entlang, bis es dann nach Porto Puenca in die Berge. Immer wieder gab es atemberaubende Ausblicke. Ich war hin und weg: steile Anstiege, wechselten sich mit rasanten Abfahrten ab; mal schlängelte sich der Weg in Serpentinen den Berg entlang, mal waren es lange, gerade Asphaltstücke.
In Cap formentor angekomen genehmigte ich mir eine tasse Kaffee und ein Stück Kuchen in dem Café, das unterhalb des Leuchturmes liegt und von aus man einen gigantischen Ausblick genießen kann.

Donnerstag, 2. April, 2015

Vom Regen in die Sonne

Nach einem ruhigen Flug und einem gemütlichen Bustransfer ereichte ich gegen 22 Uhr meine Unterkunft, “Carlos V” im Herzen von Alcudia. Gleich neben der alten Stadtmauer liegt dieses Haus, in dem ich ein Apartment mit Frühstück gemietet habe.

Das Wetter hier auf dem Teuteonengrill ist angemehm mild, und der Gegensatz zum kalten, ungemütlichen Bremen könnte nicht größer sein.

Meine ca 50 qm große Wohnung liegt im zweiten Stock und ist mit allem eingerichtet, was man so benötigt.

Das Haustier ist der Papagei “Lopera”, der nur “Hola” sagen kann!

Eine hoffentlich schöne Woche liegt vor mir.

Bremen, 30. März, 2015

Auch in diesem Jahr geht es zum Radfahren auf den Teutonengrill. Diesmal ist der Norden das Zielgebiet - Alcudia ist die Basis. Dort habe ich ein Apartment mitten in der Stadt gemietet. Bei Hürzeler leihe ich mir ein Rennrad und werde vor allem den Nordwesten erkunden. Ossi und Ewald sind in diesem Jahr nicht mit von der Partie. Also fahre ich solo.

Über Ostern nach Spanien zu reisen ist sehr reizvoll. Die Osterprozessionen sind sehenswert. Die Landschaft in der Region ist pitoresk, doch der geneigte Radler wird absolut gefordert ...

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