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2014 Müritz

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Vor einigen Monaten kam die Idee mal wieder Urlaub "wie früher" zu machen, als ich mit meinem alten Spezi die selbe Schule besuchte und den Tennisschläger im selben Team schwang und wir überhaupt große Teile unserer Freizeit zusammen gestalteten. Besonders viel Spaß haben damals die Fahrradtouren in Norddeutschland und die legendäre Regenreise durch unser Nachbarland Holland gemacht.

Jetzt mal einige Worte zum Domizil der Familie Weißenberg: Wir hatten nicht mit der Unfreundlichkeit des Vermieters gerechnet, der zu uns in die Ferienwohnung kam, und in respektlosen Worten mitteilte, dass wir umgehend den fälligen Betrag für die Unterkunft in bar zu entrichten hätten. Das sei schließlich vertraglich so geregelt. Wer möchte sich seine Ferien in solch einer unfreundlichen Umgebung vermiesen lassen? Wir sicherlich nicht noch einmal!


Am folgenden Tag schwangen wir uns auf die Räder, um ein wenig im herrlichen Naturschutzgebiet Müritz auf Sandwegen umher zu irren. Die Route in meinem Fahrradnavi war ein wenig eigenwillig gewählt. Doch schließlich erreichten wir unser erstes Etappenziel „Boek“, wo wir vor dem alten Gutshaus bei strahlendem Sonnenschein und drückenden 28 Grad Celsius eine Rast machten. Das Gebäude versprühte noch den alten DDR-Charme: Zur Toilette ging es vorbei an dem Büro des „Werksleiters“. Zurück ging es zügiger zurück nach Waren. Am Pier 13, direkt am Müritzsee, genossen wir ein Frischgezapftes. Der Abend klang wieder am Grill auf der Terrasse unserer Wohnung aus.


Der nächste Tag fing regnerisch an. In der Nacht hatte es wie aus Eimern geregnet, und die Wolken zogen nur langsam ab. Diesmal ging es mit dem Drahtesel nördlich, meist auf kleinen Nebenstraßen, nach Ulrichshausen, wo ein kleines Schloss und ein nobles Hotelrestaurant angesiedelt war. Das Wetter verbesserte sich zunehmend, die Sonne schien wieder heftigst und das Thermometer überschritt die 25-Grad-Marke.
Vorbei an üppigen Wiesen und leuchtenden Mohnblumen führte uns die Route in einem Bogen zurück nach Waren, und natürlich konnten wir uns eine frische Gerstensaftkaltschale am See nicht verkneifen. Der letzte Abend klang auf der Dachterrasse unseres Urlaubsdomizils, auch Garagendachterasse genannt, bei Spaghetti Bolognese und einem Kaltgeränk, aus.
Blieb noch ein schönes Frühstück mit dem obligatorischen 6-Minuten-Ei für Ingo, und dann endeten diese schönen Tage in Meck-Pom.
Ingo glänzte auf einer Radetappe mit seinen Ausführungen über König Barbarossa, Napoléon, den „Alten Fritz“, „Katharina die Große“, die damit zusammenhängende Epoche und endete letztlich bei Bismarck. Oder ging er noch darüber hinaus? Die Zeit verging wie im Fluge, und plötzlich waren wir am Ziel angekommen.
Zum Brüllen erwies sich immer wieder der fliegende Wechsel von äußerst seriösen Themen und schlüpfrigen Einschüben, die besonders während starken Steigungen zu größter Belustigung führte.
Es wird langsam heller draußen, das Gewitter hat sich völlig verzogen und die Wolken lichten sich zunehmend. Es versprach ein warmer Rückreisetag zu werden.

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