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2014 Malle

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10. - 17. April 2014 - Mallorca die Zweite!

Es kribbelt schon wieder in den Beinen! Die Radsaison 2014 wird, wie im letzten Jahr, auf der Teutoneninsel eröffnet.

 Diesmal nehmen wir den Flieger ab Bremen - welch ein Luxus!

Unterkunft finden wir wieder im Roc Leo in Can Pastilla in der Bucht von Palma. In der zweiten Reihe, auf Höhe des Flughafen, liegt dieses 3*-Hotel, das sich vor allem durch ein üppiges, köstliche Buffett am Abend auszeichnet. Für uns Radler ist dieser Aspekt von größter Wichtigkeit ... .

 

Teilnehmer in diesem Jahr

Ewald Oswald Vettisov
     
     
Can Klaus Frieder

 


Donnerstag, 10. April 2014 - 1. Tag

Can meint: "Wir treffen uns dann um 18 Uhr zum Mittagessen."

Wettervorhersage: "max: ≈ 22,9 °C heiter, min: ≈ 11,6 °C, Niederschlagsrisiko 20 %, Wind: 4,3 km/h aus SSW, Böen bis 5,2 km/h "

Can Pastilla - Llucmajor

Die Strecke auf Gpsies

Das Wetter bei unserer Ankunft war frühlingshaft warm, und die Sonne schien, das Meer glitzerte: ein schöner Urlaub konnte beginnen!

Gegen drei Uhr waren wir in unserem Hotel angekommen, und ich holte mein Fahrrad beim Rennradverleih Berganti ab. Natürlich war nichts von der Reservierung vorgemerkt. Allerdings klappte der Verleih zügig, und so konnte ich noch eine erste Runde nach Llucmajor drehen, während die anderen Mitradler noch auf ihre Räder warten mussten, weil sie bei einem anderen Vermieter zu einem späteren Zeitpunkt reserviert hatten.

Abends, nach dem Essen, trafen wir uns wieder bei Christina's Imbiss, besprachen die Route für den kommenden Tag (wie immer sehr engagiert) und ließen den Abend bei einem kühlen Bier ausklingen.


Freitag, 11. April 2014 - 2. Tag

Axel bemerkt: "Nimm die Karte mit, damit wir wissen, wer wir sind."

Wettervorhersage: TMax: ≈ 22,5 °C wolkig, TMin: ≈ 12,4 °C, Niederschlagsrisiko 20 %, Wind: 15,5 km/h aus SSO, Böen bis 21,7 km/h

Can Pastilla - Randa - Montuiri - Sencelles - Santa Eugenia - retour

Die Strecke auf Gpsies

Nach dem Frühstück fuhren wir gegen 9:30 Uhr los. Wir hatten uns für eine Tour entschieden, die wir schon im letzten Jahr gefahren waren: Can Pastilla - Llucmajor, Randa, Muirinda, Sechelles und zurück. Das Wetter versprach, ähnlich wie gestern, warm und sonnig zu werden.

Nach einem köstlichen Kaffee auf dem Marktplatz von Llucmajor fuhren wir ein wenig in die Berge. Leider bewölkte sich der Himmel und es tröpfelte einige Male, was uns allerdings die Laune nicht verdarb, und wir genossen die herrliche Landschaft im Inneren der Insel mit den vielen Finkas und den kleinen Feldern, auf denen es gerade erst anfängt zu grünen. Dabei mussten wir auch durch die Grundstücke einiger Mallorkiner radeln, die uns erstaunt gewähren ließen.

Um drei Uhr waren wir wieder an unserem Strand angekommen.

Übrigens: ein Platten kommt selten allein (armer Can).

Nun stehen unsere Räder auf den Balkonen der Zimmer, jeder entspannt sich auf seine Art, während ich über den Pool auf das Meer blicke, welches man zwischen zwei Hotels erkennen kann.

Ein anregender Radfahrtag klingt aus; mit Freude erwarte ich den morgigen Tag, der natürlich auch Werder Bremen einschließt.


Sonnabend, 12. April 2014 - 3. Tag

Ossi resümiert: " Ist in dem Wasser, Wasser drin?"

Wettervorhersage: TMax: ≈ 23,1 °C heiter, TMin: ≈ 11 °C, Wind: 5,8 km/h aus NORD, Böen bis 7 km/h,

Can Pastilla - Sa Badia Gran - Sa Torres - sa Sorda - Llucmajor - retour

Die Strecke auf Gpsies

Nachdem es gestern Abend noch einen heftigen Regenguss gegeben hatte, war das Wetter heute frühlingshaft warm: sonnig, 22 Grad, leichter Wind aus ONO.

Die Tour ging gen Westen, Richtung Colonia de San Jordi

Natürlich ging es zuerst wieder bergauf - gleich nach El Urinal. Dann bogen wir links ab und fuhren zum Hilton, wo wir uns weiter westlich auf kleinen Wegen hielten. Unterwegs lutschten wir uns bei Tempo 32 km/h einige Kilometer hinter einer Radrenngruppe der schnelleren Art. Schließlich fuhren Ewald und ich nach Llucmajor, während Can und Ossi nach Manacor fuhren.

In Llucmajor trafen wir Klaus und Freder, die auf dem Marktplatz ein Päuschen eingelegt hatten. Das Spiel Mainz - Werder sahen wir wieder in Can Pastilla. Hätten wir doch bloß noch mehrere Radkilometer eingelegt ... .


Montag 13. April 2014 - 4. Tag

Agnes stellt fest: "Nach drei Cocktails war ich voll angenüchtert.

Wettervorhersage: TMax: ≈ 22,3 °C heiter, TMin: ≈ 11,1 °C, Wind: 7,9 km/h aus NO, Böen bis 10,3 km/h

Can Pastilla - Palma, Inca - Alcudia - Can Picafort - Petra - Can Pastilla

Strecke auf Gpsies

Der heutige Tag führte uns nach Alcudia in den Norden der Insel, einem besonderen Ort für mich, denn dort habe ich 1969 meinen ersten Mallorcaurlaub verbracht; habe die erste Mondlandung erlebt und das Schwimmen gelernt.

Bei angenehmer Morgenfrische fuhren wir den schmalen Küstenradweg nach Palma, stiegen in den Zug nach Inca, von wo aus wir durch den Rand des Gebirges und später entlang der mit Schilfrohr gesäumten Ebene zum Urlaubsort meiner Kindheit fuhren.

Während vor 45 Jahren dort einige Hotels und Restaurants am kleine Fischerhafen gelegen waren befinden sich mittlerweile eine Unmenge von Lokalen, Souvenirshops und Unterkünfte jeglicher Art am großen Yachthafen. Der Charme der damaligen Zeit ist dem Massentourismus gewichen, und das alte Hotel, früher ein schmuckes, weißes Gebäude, zwängt sich als eines von vielen einfachen Herbergen an der mittlerweile mit Holzbohlen ausgelegten Holzpromenade: Der Kindertraum war schnell der Realität gewichen. Dennoch konnte ich mir eine Träne nicht verkneifen, als ich an damals und meine Eltern dachte …

Einmal geschüttelt, dann genoss ich den Fahrtwind auf dem Rad, der unsere Gruppe nach Can Picafort, weiter die Küstenstraße, später gen Süden in die nicht zu steilen Berge führte. In einem stetigen auf und ab mit einer rasanten Abfahrt wurde Petra angesteuert. Bei einem leckeren Café con Leche entschieden Can und ich, mit dem Rad nach „Hause“ zu pedalieren, während Ossi und Ewald den Zug von Inca nach Palma nahmen.

Auf kleinen Straßen, dann entlang der Autobahn Richtung Palma und schließlich am Flughafen Richtung Küste sausten wir so schnell, wie es der Gegenwind zuließ, zurück zum Hotel.

Am Abend fand der Tag bei einem (oder zwei) frischen Bierchen einen genüsslichen Ausklang, wie fast immer, bei Christina's Treffpunkt direkt am Strand.


Montag, 14. April 2014 - 5. Tag

Ruhetag

In den letzten Tagen deutete es sich an: der Rücken machte sich wieder bemerkbar, und der Schmerz wurde täglich ein wenig mehr. Solange die Muskulatur während der sportlichen Betätigung gut durchblutet wurde hielten sich die Probleme in Grenzen. Danach war jede Bewegung mühsam.

Somit habe ich den heutigen Tag zu einem Arztbesuch bei Dr. Löhr genutzt, der mich mit Reizstrom und Spritzen behandelte. Ferner renkte er meine Schulter ein und erklärte Alles genau und anschaulich. Das Resultat: die Schmerzen sind abgeklungen und ich kann wieder gerade stehen. Den letzten beiden Radtagen steht jetzt Nichts mehr im Weg.

Den restlichen Tag bummelte ich über die über die sonnige Promenade, trank einige Tassen Kaffee, suchte mir eine schöne Strecke für den morgigen Tag aus und hielt einen ausgiebigen Mittagsschlaf.


Dienstag, 15. April 2014 - 6. Tag

Can meint: "die Terpentinen waren heute aber besonders steil."

Wettervorhersage: TMax: ≈ 22,9 °C wolkig, TMin: ≈ 11,7 °C, Niederschlagsrisiko 30 %, Wind: 5,8 km/h aus WNW, Böen bis 7 km/h

Can Pastilla - Valldemossa - Can Pastilla

Strecke auf GPSIES

Königsetappe! Can und ich hatten beschlossen diese 100 Kilometertour mit 1400 Höhenmetern zusammen zu fahren, während unsere Ältesten eine eigene Tour Richtung Cala Pi machten.

Nachdem wir bei schönem Wetter den Küstenfahrradweg nach Palma fuhren, passierten wir den Bahnhof und hielten uns nordwärts bis es auf Nebenstraßen Richtung Paguera ging. Allerdings zweigten wir später nach Norden ab, fuhren nicht an die Küste, sondern über Galilea auf kleinen Straßen, vielen Serpentinen, starken Steigungen und rasanten Abfahrten nach Valldemossa.

Dort, wo schon Chopin gelebt hat, machten wir einen Bummel durch die pittoreske Altstadt, bevor es in rasantem Tempo ins Tal Richtung Palma und schließlich wieder an „unseren“ Strand ging.

Die schönste und anspruchsvollste Tour war vollbracht - immer wieder!!!!!!!!!


Mittwoch, 16. April 2014 - 7. Tag

Hier ist er wieder: "Woan koomt der Foarschein zum Vorschein"

Wettervorhersage: TMax: ≈ 22,3 °C heiter, TMin: ≈ 11,4 °C, Wind: 7,2 km/h aus NNO, Böen bis 8,6 km/h

Can Pastilla - Santanyi - Manacor,

Strecke auf GPSIES

Der letzte Radlertag ist angebrochen. Noch einmal konnten wir bei strahlendem Sonnenschein den Asphalt dieser Insel erfahren.

Ewald wollte auf solo machen, und somit fuhren Can, Ossi und ich gen Osten bis nach Santanyi, wo wir unsere erste Kaffeepause einlegten. Dann hielten wir uns immer oberhalb des Meeres gen Norden, und schwenkten schließlich westlich nach Manacor ein. Wir saßen noch nicht auf unseren Plätzen, als der Zug Richtung Palma losfuhr. Dann noch den schmalen Küstenradweg nach Can Pastilla, das Rad bei Berganti-Radverleih abgegeben und vorüber war eine Woche Rennradfahren auf der Mittelmeerinsel der Deutschen.

Natürlich sitze ich wieder bei Christina' s Treffpunkt, trinke einen Kaffee, und sinniere über die vorangegangene Woche:

Das Wetter hätte nicht besser fürs Radfahren sein können. Sonnenschein, milde Temperaturen und moderater Wind! Perfekt!

Die Unterkunft, wie auch im letzten Jahr, erfüllte meine Ansprüche völlig: Saubere Zimmer, gutes Abendbuffet, erträgliche Lautstärke, freundliches Personal.

Ewald war ein angenehmer Mitschläfer, und durch seine ausführlichen Seemannsgeschichten wurde es zu keiner Zeit langweilig.

In der gesamten Reisegruppe ging es nicht immer seicht zu: der Ton konnte auch mal unfreundlich werden. Rau, aber herzlich!

In diesem Jahr habe ich mich in weitaus besserer Verfassung als im letzten Jahr befunden. Das Schwimmtraining, verbunden mit der Gewichtsabnahme, machten diesen Urlaub zu einem wahren Radgenuss. Auch die größten Steigungen konnte ich meistern. Strecken von 100 Kilometern und mehr waren kein Problem: 500 gefahrene Kilometer, 4050 Höhenmeter.

Das Fahrrad von Klaus wurde am Bahnhof gestohlen. So wie es aussieht muss er den Wert des Rades dem Radverleih ersetzen.

Folgender Dialog sollte noch erwähnt werden: Axel: „ich werde heute mal eine modische Variante darbieten.“ Ewald: „was, willst Du etwa eine Perücke aufsetzen?“

Can und Ossi, das Ehepaar aus Zimmer 250, hatten nicht immer eine glückliche Zeit. So hörte man Sätze wie: „ dann mach' Deinen Scheiß' doch alleine ...“

Christina' s Treffpunkt war auch in diesem Jahr wieder der selbige. Nach dem Radfahren noch einen Kaffee oder Weizen, alkoholfrei. Abends ein Bierchen und W-Lan für die Kommunikation und Homepage.

Frieder, unser Multilinguist, überzeugte durch modische Zielsicherheit und ausführliche Berichte seiner zahllosen Erlebnisse.

Ewald drohte des Nachts aus seinem Bett zu fallen, was ich zu verhindern wusste, in dem ich laut rief. Als ich erwachte lag er tatsächlich noch in den Federn ...

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