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2011 Skandinavien

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Freitag 22. Juli 2011

Die Strecke: Porsegunn - Sandefjord

Abfahrt 11:30 Uhr, Ankunft 12:15 Uhr, Km: 44, Höhe max: 130, Höhe gesamt: 402m, Wind: süd-west, Temp. max: Regen, Regen, Regen

Regen, Regen, Regen

Gerne nahm ich das Angebot meiner norwegischen Campfreunde an und stieg samt meines Rades in ihren Camper ein. Nach kurzer Zeit kamen wir am Flughafen Torp an. Die beiden fuhren weiter Richtung Schweden, um sich mit Tabak und Alkohol zu versorgen, während ich auf die Ankunft meines Hasen wartete, die für 19:30 Uhr geplant war,
War es am Anfang noch langweiligens Warten, spitzte sich die Situation zunehmend zu. Zuerst bemerkte ich einige schwerbewaffnete Polizisten, die vorher noch nicht am Flughafen patrolliert hatten. Dann verdichteten sich die Meldungen eines Bombenanschlages in Oslo. Von nun an, lies ich meinen Computer im Dauereinsatz laufen. Dadurch war ich immer gut informiert. Es hatte eine heftige Detonation im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt gegeben, bei der mehrere Tote und Verletzte zu beklagen waren. Außerdem wurden auf einer kleinen Fjordinsel nahe Osloi mehrere Menschen ermordet.

Was aber war mit Gudrun und Bernd, die schon in der Stadt weilten? Glücklicherweise meldete sich Bernd, und teilte mit, dass sie zwar einen lauten Knall gehört hatten, der nicht weit von ihrem Hotelentfernt seinen Ursprung hatte. Ansonsten seien sie jedoch wohlauf.
Nun versuchte ich das Hotel zu kontaktieren, in das Susanne und ich einchecken wollten. Nach vergeblichen Telefonanrufen erhielt ich per E-mail die Nachricht, dass das Hotel durch die
Detonation beschädigt und im weiteren Verlauf evakuiert worden sei. Gäste könnten dort momentan nicht wohnen.
Nun reservierte ich ein Zimmer im Rica-Hotel in Sandefjord, nicht weit entfernt vom Flughafen.
Und Susanne? Sie landete erst um 23:30 Uhr, nachdem ein Defekt den Flieger in Bremen am Boden gehalten hatte.
So gegen Mitternacht sanken wir erschöpft und gleichzeitig sehr vertstört ob der unsicheren Situation im reichen Land im Norden Europas in die schönen, frisch gestärkten Bezüge unserer Betten.

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