35. Tag: Barth - Neuensien (Rügen)

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35. Tag: Mi. 28. Mai , 2008
Route: Barth - Neuensien (Rügen)
Tageskilometer: 98, Kilometer gesamt: 2591
Wetter: sonnig, warm, Wind: Ost, Windstärke 6

Zum Barther Bodden, über Glöwitz, Klausdorf, Stralsund, Rügendamm, Gustow, Garz, Putbus, Muglitz, Neuensien.

Der letzte Reisetag war angebrochen, und fröhlich fuhr ich hinunter zum Barther Bodden, der in der Morgensonne glitzerte. Immer an der Vorpommerschen Boddenküste entlang, erreichte ich Klausdorf und weiter südlich machte ich eine ausführliche Mittagspause im Zentrum der quirligen Hansestadt Stralsund, mit seinen typischen Häuserfassaden.
Mittlerweise konnte man auf einer neuen Brücke auf die Insel Rügen gelangen. Jedoch nahm ich den Weg über den alten Rügendamm, an dessen Ende ich nach Süd-Osten abbog und über Gustow und Garz erreichte ich den schönen Ort Putbus, mit seinem anmutig wirkenden, klassizistischen Architekturstil.
Weiter ging es über Muglitz, Gross Stresow bis nach Neuensien, meinem Tourende, wo schon Susanne und Inge fahnenschwenkenderweise auf mich warteten.
Eine lange, wunderschöne Tour war nach 35 interessanten Tagen beendet!

In den folgenden Tagen machten wir noch einige interessante Ausflüge über die Insel: Sellin, Kreidefelsen, und wir sichteten auch den Rasenden Roland in voller Fahrt! Dann ging es mit dem Zug zurück nach Bremen.

34. Tag: Nienhagen - Barth

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34. Tag: Di. 27. Mai, 2008

Route: Nienhagen - Barth

Tageskilometer: 93, Kilometer gesamt: 2494

Wetter: sonnig, Wind: kühl, Stärke 5 aus Ost

Die Etappe ging nach Warnemünde, Graal-Müritz, Niehagen, Zingst, Pruchten und schließlich nach Barth.

Der Weg führte mich entlang der wunderschönen Steilküste, und in Warnemünde setzte ich mit der Fähre über, Richtung Hohe Düne. Zwischen Saaler Bodden und der Ostsee gelangte ich auf den „platten“ Darß, zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und anschließend nach Zingst. Am Rande des Barther Bodden hielt ich mich südlich, fuhr auf einem viel befahrenen Radweg über die „Meiningenbrücke“, und hinter Pruchten bog ich nach Osten ab, Richtung Barth.

Wie auch in anderen Städten der ehemaligen DDR wurden die Sehenswürdigkeiten dieser kleinen Stadt und die angrenzenden Straßenzüge hübsch renoviert. Schaute man sich jedoch genauer um, waren andere Stadtteile noch nicht instand gesetzt; die Gebäude wirkten baufällig und abbruchreif.

33. Tag: Schwerin - Nienhagen

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33. Tag: 26. Mai, 2008
Route: Schwerin - Nienhagen
Tageskilometer: 110, Kilometer gesamt: 2401
Wetter: stark bewölkt, ab Mittag Dauerregen

Dir Route ging nach Norden, am Schweriner See entlang über Bad Kleinen, Hohen Viecheln und Dorf Mecklenburg. Wismar habe ich östlich umfahren. Es folgten: Gross Strömkendorf, Rerik, Kühlungsborn, Heiligendamm und schließlich Nienhagen.

Bei der Fahrt durch Bad Kleinen erinnerte ich mich an die Festnahme und Tötung einiger Mitglieder der Baader-Meinhof-Bande im Bahnhof der Stadt.
Bald darauf erreichte ich die Ostsee, und entlang des sehr pittoresken Ostsee-Radwanderweges steuerte ich auf mein Etappenziel Nienhagen zu. Allerdings regnete es ab mittags ohne Unterlass.

32. Tag: Rund um den Schweriner Innensee

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32. Tag: So. 25. Mai, 2008
Route: Rund um den Schweriner Innensee
Tageskilometer: 42, Kilometer gesamt: 2291
Wetter: zunehmend wolkig, warm und drückend, Wind: Nord-Ost

Eine kleine Tour um den Schweriner Innensee war die heutige Tagesetappe. Dann erkundeten wir noch einmal die Schweriner Altstadt, und schließlich nahm „Doc“ den Zug zurück nach Bremen, während ich noch eine Nacht in der Jugendherberge in Schwerin verbrachte, bevor es am folgenden Tag alleine auf die letzten Etappe meiner großen Reise gehen sollte ...

31. Tag: Grabow - Schwerin

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31. Tag: Sa. 24. Mai, 2008
Route: Grabow - Schwerin
Tageskilometer: 62, Kilometer gesamt: 2249
Wetter: sonnig, mäßig warm, Wind: Nord-Ost

Wir fuhren über Neustadt-Glewe, Jagdschloss Friedrichsmoor, Mueß am Schweriner See bis nach Schwerin.

Eine kurze Etappe, während der wir am idyllischen Jagdschloss Friedrichsmoor, das in früheren Zeiten als Jagdschloss mecklenburger Herzöge diente, einen Mittagsstop einlegten.
Später, bevor die Banzkower Mühle erreicht war, konnten wir ein Crash-Car-Rennen erleben. Verwunderlich fand ich die Vorführung eines alten DDR-Panzers.
Am Schweriner See bogen wir nach Westen ab, erreichten die Hauptstadt von Mecklenburg Vorpommern und stießen nach kurzer Zeit auf das wunderschöne Schweriner Schloss, mit seinen vielen Türmchen, Erkern und Giebeln, die in der Sonne funkelten.
Ein mittelalterlicher Markt weckte später unsere Neugier, und abends nahmen an einer sehr informativen Nachtwächterführung teil. Wir übernachteten in der Pension Ikar.

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